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Stallgefährten, Landsmann und Namensvetter Dirk Müller,
konnte ich mein mir selbst gestecktes Ziel erreichen und zweimal
in die Punkte fahren.
Qualifying
Im Qualifying zeigte sich bereits, dass unsere BMW 320i gegenüber
den stärksten Konkurrenten aus dem Alfa-Lager noch Rückstände
im Bereich der Motorleistung haben. Ich erreichte einen für
mich enttäuschenden siebten Startplatz, allerdings waren wir
noch auf der Suche nach der richtigen Reifentaktik. Deshalb bin
ich nur einen neuen Satz Reifen im Qualifying gefahren um mir zwei
neue Sätze für die Rennen aufzusparen.
1. Rennen
Nach einem gelungenen Start musste ich vor der ersten Kurve noch
einmal eine Vollbremsung machen, da sich der Alfa Romeo von Ruperti
vor mir von der Strecke drehte. Dabei überholte mich mein letztjähriger
Teamkollege Freddy Ekblom und mein Markenkollege Gianni Morbidelli.
Diese konnte ich im Rennen in sauberen Zweikämpfen wieder überholen
und danach als fünfter die Ziellinie überfahren. Damit
hatte ich zwei Positionen vom Qualifying gut gemacht und zwei Punkte
geholt.
2. Rennen
Da für das zweite Rennen die besten sechs aus dem ersten Rennen
in umgekehrter Reihenfolge starten stand ich zum ersten mal in der
ersten Startreihe neben Fredrik Ekblom. Nach dem Satart bog ich
als zweiter in die erste Kurve, konnte dann aber in der zweiten
Runde Freddy überholen und das erste Mal in der ETCC Führungsluft
schnuppern. Nach einigen Runden war auch mein Teamkollege Dirk an
Freddy vorbei und versuchte noch mich gegen die heranstürmenden
Alfa Romeos von Larini und Giovanardi abzuschirmen. Dieses Unterfangen
war allerdings zwecklos da uns die Leistungsüberlegenen Alfas
ziemlich einfach auf der Geraden überholen konnten. Im Zweikampf
mit meinem Teamkollegen kam ich leicht auf das Gras und musste auch
noch Rickard Rydell im Volvo ziehen lassen.
Vom Ergebnis her waren die ersten zwei Rennen in Magny Cours ok.
Ich war allerdings nach dem zweiten Rennen etwas enttäuscht
und habe mich über mich selber geärgert. Ich weiss jetzt,
dass ich noch einiges zu lernen haben und mich auf die kurze Distanz
von je 50 km umstellen muss. In meinem Kopf gab es die letzten 3
Jahre nur Langstreckenrennen, in denen man sehr viel Zeit hat und
das Material schonen muss. In der ETCC sind es jedoch 20 Minuten
Vollgas! Ich bin jedoch zuversichtlich, dass ich das auch noch hinkrieg!
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