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Rennen 4 beendete ich mit Platz 8 ausserhalb der Punkteränge.
Qualifying
Das Qualifying verlief für mich diesmal wirklich gut, auch
wenn ich mich hinter drei Alfas und einem Volvo mit Platz 5 begnügen
musste. Diesmal stand ich allerdings vor meinem Teamkollegen und
war schnellster BMW. Die drei BMWs von Peter Kox, Dirk Müller
und mir waren jedoch alle innerhalb von 1/10 Sekunden.
1. Rennen
Beim ersten Rennen gelang mir ein sensationeller Start der mich
direkt auf den 2. Platz hinter den Alfa von Nicola Larini brachte.
Da haben sich erstmals unsere ganzen Startversuche mit unserem Team
Schnitzer bezahlt gemacht! Im Laufe des Rennens musste ich allerdings
feststellen, dass wir einen Fehler mit unserem Set-Up gemacht hatten.
Im Warm-Up sind wir auf der Vorderachse sehr alte und auf der Hinterachse
mit fast neuen Reifen gefahren. Die Balance vom Auto war fantastisch!
Im Rennen sind wir allerdings gleich gute Reifen vorne wie hinten
gefahren und so hat die Hinterachse sehr schnell nachgelassen und
ich bin fast nur noch quer gefahren. Mit allem Kampfgeist konnte
ich noch Rang drei retten, was meinen ersten Podestplatz bedeutet,
allerdings auch den dritten Doppelsieg für Alfa!
2. Rennen
Nachdem auch in Silverstone die Startaufstellung der ersten
6 in umgekehrter Reihenfolge statt fand, war ich auf Platz 4 im
zweiten Rennen. In der kurzen Arbeitspause von nur 15 Minuten habe
ich mit meinem Ingenieur Andreas Schallinger das Set-Up Problem
besprochen. Da ich keine grösseren Blessuren am Auto hatte
konnte meine Wagencrew (die Beste die es gibt!) in den 15 Minuten
Arbeitspause auch noch das Set-Up des Autos verstellen damit wir
ein wirklich perfektes Auto fürs zweite Rennen hatten! Der
Start war wieder sehr gut und ich bog als zweiter in die erste Kurve
ein als ich einen Schlag auf meine hintere linke Ecke bekam und
mich rausdrehte. Ruperti im Alfa, der von der Pole Position gestartet
war, hat mich leider berührt und in den Dreher gezwungen. Danach
musste ich vom letzten Platz das Rennen wieder aufnehmen. Im Laufe
des Rennens bin ich die zweitschnellste Rennrunde, nur ½
10tel Sekunden langsamer als Larini, gefahren und konnte mich noch
auf den 8. Platz vorarbeiten. Dafür gab es zwar keine Punkte
mehr, aber langsam haben wir das Auto im Griff!
Im Grossen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis aus
Silverstone. Festgestellt habe ich, dass ich in der Meisterschaft
im professionellsten Team fahre, aber noch immer an mir und am Auto
zu arbeiten habe. In der ETCC sind kleine Verbesserungen am Auto
manchmal 2 Positionen im Rennen und das muss musste mir erst noch
klar werden!
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