1. Freies Training
Das die Strecke in Imola nicht
unsere großer Favorit sein
würde wussten wir schon nach unserem Test im Januar. Das erste
freie Training hat dann aber unseren wahren Rückstand aufgezeigt.
Ich war mit zwei Sekunden Rückstand nur 12. Das Schlimme war
aber, dass mein Auto gar nicht so schlecht war und ich beim besten
Willen nicht wusste wo ich zwei Sekunden finden sollte.
2. Freies Training
Wir haben natürlich noch am Auto gearbeitet. Der Abstand
von zwei Sekunden zu den Alfas blieb jedoch gleich. Das zweite
freie Training habe ich dann als 13. beendet. Vorne waren eigentlich
nur Fronttriebler. Hinter den drei Werks-Alfas waren die drei Seats
und die nächsten privaten Alfas. Sogar der Honda von Balzan
stand noch vor mir.
Qualifying
Mit meinem ersten Satz Reifen war ich nur 15. Wir hatten
aber eh mit einem zweiten Satz Reifen für das Quali gerechnet.
Als ich auf meine erste fliegende Runde mit meinem zweiten Satz
unterwegs war, wurde das Training allerdings wegen eines Reifenstapels
abgebrochen, den ein anderes Auto umgemetert hatte und der auf
der Strecke lag. So musste ich dann noch mit meinem dritten Satz
Reifen fahren. In der Runde hatte ich dann trotzdem noch zwei kleine
Patzer drin, konnte mich aber noch für den 11. Startplatz
qualifizieren.
1. Rennen
Der Start war o.k. und ich konnte mich gleich gegen
Garcia, Rydell, Balzan und einem privaten Alfa durchsetzen. Damit
war ich nach
der ersten geraden schon siebter. Hinter mit ist dann ein stärkerer
Kampf entstanden, so dass ich mir ungefähr 50 Meter Platz
verschaffen konnte. Vor mir war Andy Priaulx den ich die ersten
sechs Runden noch halten konnte. Danach haben sich wohl meine 40
Kg Zusatzgewicht bemerkbar gemacht und meine Reifen haben abgebaut.
Dirk war übrigens vom 19. Startplatz gestartet und hat sich
ganz toll auf den achten Platz im ersten Rennen vorgearbeitet.
2. Rennen
Ich konnte das Startduell gegen Dirk gewinnen und als
erster in die erste Kurve gehen. In der achten Kurve, der Schikane
wo wir
schon das ganze Wochenende Probleme hatten, bin ich dann am Ausgang
leicht durch die Wiese und musste vier Autos vorbeiziehen lassen.
Als ich in die nächste Kurve einbog hat mich dann Antonio
Garcia seitwärts torpediert. Das Rennen war für mich
vorbei und mein armes Auto war Banane. Der Überrollkäfig
an der Fahrertür war total eingedrückt. Gott sei Dank
sind unsere Autos so sicher, denn ich habe mir gar nichts getan.
Unser nächstes Rennen ist in Oschersleben, unser zweiter
Heim Grand Prix. Ich habe da nur 5 Kg Zusatzgewicht und hoffe wieder
ein besseres Wochenende zu haben als in Italien! Also, wenn Ihre
keine Zeit habt vorbeizuschauen drückt mir ganz fest die Daumen.
Bis bald
Euer Jörg
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